In den vergangenen Monaten sind die Kinder und Jugendlichen den massiven Einschränkungen der Corona- Pandemie zum Opfer gefallen. Der fehlende Kontakt zu Lehrern und Mitschülern, Freunden, Verwandten, die ständige Konfrontation mit der Angst vor Ansteckung hat tiefe Spuren hinterlassen. Lehrer in unseren Reihen mussten feststellen, dass die 6-7-jährigen Kinder kaum mehr in der Lage waren, sich gegenseitig wahrzunehmen. Wo einen vorher freudige, erwartungsvolle und neugierige Kinder begrüßten, standen plötzlich verängstigte, in sich gekehrte Kinder gegenüber, die sich nur schwer auf Unterrichtsinhalte einlassen konnten.

Wie können wir die derzeit traumatisierten Kinder mit Hilfe therapeutischer Ansätze wieder zurück ins Leben holen? Was können wir tun, damit diese Kinder im Sinne der Salutogenese wieder ihre Selbstwirksamkeit erleben, sich als ein wertvoller Teil der Gesellschaft erfahren? Wie können wir ihnen dazu verhelfen, ihre Fähigkeiten und Talente auszubilden, damit sie diese nachher der Gesellschaft zur Verfügung stellen können? Wie können wir dazu beitragen, dass diese Kinder vorbeugend eine gewisse Widerstandskraft entwickeln, falls es zu weiteren Maßnahmen und Einschränkungen kommt?

  • Schaffung eines verlässlichen Rahmens, damit kontinuierlich echte Begegnungen stattfinden können.

  • Schaffung einer Gruppenatmosphäre, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist, in der sich jedes Kind und jeder Jugendliche angenommen fühlt.

  • Entwickeln von herausfordernden Aufgaben, zu denen die Kinder und Jugendlichen durch Überlegungen eigenständig Lösungen finden sollen. Dabei sollen diese Aufgaben auf gemeinschaftliches Handeln hin abzielen. Jeder in der Gruppe soll sich als wertvoller Bestandteil empfinden, der zur Lösung der Aufgabe beiträgt. Die Erfahrung, dass gemeinsames Überlegen und Handeln zu besseren Ergebnissen führt als das im Alleingang geschieht, ist dabei von großer Bedeutung. Gegenseitige Lösungsvorschläge sollen ausgesprochen und eruiert werden, wobei die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird.

  • Reflektieren der durchgeführten Handlung, unter dem Aspekt des gemeinsam gesetzten Zieles, um damit Schlüsse für weitere Überlegungen und Handlungen zu ziehen.

Weil es auch hier immer Kinder gibt, die anderen Kindern gegenüber auf einem Gebiet einen Vorsprung an Wissen und Erfahrungen aufweisen, würden wir diese als „Experten“ einbeziehen. So erfahren die Kinder nach und nach, dass ihre eigenen Fähigkeiten wertvoll sind und anderen zur Verfügung gestellt werden können.

Kinder! - Wir freuen uns auf euch!

Wir möchten Kindern helfen, ihre körperlichen, seelischen und geistigen Fähigkeiten zu entfalten.

Dazu ermöglichen wir Bewegung, Natur und Kunst in Kleingruppen, z. B.

  • Spiel- und Abenteuererlebnisse im Wald

  • Klettern und Sichern am Fels

  • Wildpflanzen erkunden, sammeln und zubereiten

  • Erlebnisse mit Tieren

  • Plastizieren und Holzarbeiten

  • Übernachten in freier Natur

  • Floßbauen und Schippern auf der Brenz

  • Farberlebnisse und Abenteuer Malen

Unser Flyer liegt im Landkreis Heidenheim bei ausgewählten Stellen aus.
Hier können Sie sich die Online-Version als PDF runterladen.

Wann und wo?

Dienstags und donnerstags von an unterschiedlichen Standorten.

Katrin Roth

Katrin Roth ist Lehrerin und Heilpraktikerin und selbst Mutter von zwei Kindern.

Gemeinsam mit anderen Menschen möchte sie Möglichkeiten schaffen, die uns angelegten Potentiale entfalten zu können.

„Wenn wir wüssten wie heilsam unsere Potentiale sind, müssten wir nicht von einem Mangel hier auf Erden sprechen. Da wir uns aber oftmals nur als kleine unbedeutsame Sandkörner begreifen, kann sich unsere Wirkungskraft im Leben nicht entfalten.“

Maria Stach

Maria Stach ist verheiratet und Mutter zweier Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren.

Sie ist Grundschullehrerin mit Chorerfahrung.

Hobbies: ihre Mitmenschen, die Natur, das Klettern und gute Bücher.

Ihre Vision: ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen.

Fabian Greif

Gemeinsam den Wandel gestalten. Das ist mein Lebensmotto.

1992 in Aalen geboren aber in Aufhausen/Schnaitheim aufgewachsen habe ich mich schon mein ganzes Leben auch mit Heidenheim verbunden gefühlt.

Nachdem dann das Studium der Sozialen Arbeit ebenfalls in Heidenheim stattgefunden hat, möchte ich nun den Transformationsprozess der Bildungslandschaft aktiv mitgestalten.

In meiner Freizeit bin ich viel mit dem Rad unterwegs, lese gerne und genieße es auch mal alleine oder gemeinsam die Natur zu erwandern.

Michael Amthor

Michael Amthor besuchte die Waldorfschule in Frankfurt und Heidenheim.

Nach seiner Ausbildung zum Handweber und Textildesigner studierte er Pädagogik/Therapie und Kunst an der FH in Ottersberg.

Durch das Studium, welches auch den Blick auf pädagogische und therapeutische Fragen warf, sind die Grundthemen seiner Arbeiten vielfach der ENTWICKLUNG und der BIOGRAPHIE zugeordnet.

Symbole wie der Weg, der Sonnengang, die Elemente, Temperamente und Archetypen gehören dazu. Charakteristisch ist auch der bewußte Einsatz der Grundierungen und Farben, wobei er sich gerne auf Goethes Farbenlehre bezieht.

Seit 1990 selbstständig. Tätigkeiten u.a.: Kursgebungen für Kinder/Jugendliche und Erwachsene in Malen und Zeichnen. Seine Kunst und seine Kursangebote sind zu sehen auf www.amthor-art.de.

Sabine Mäder

Ich bin Mutter von zwei Jugendlichen im Alter von 14 und 17 Jahren.

Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre und mehreren Jahren Berufserfahrungen in der freien Wirtschaft, habe ich ich mich aus diesem Bereich herausgenommen.

Heute befasse ich mich mit den Themen Natur, gesunde Ernährung, Geschichte etc.

Meine Vorstellung für unser Leben und das zukünftige Leben unserer Kinder und Kindeskinder ist Individualität, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Autarkie und die Freiheit in der geistigen Entwicklung und Entfaltung.

Günter Luft

Ausbildung zum Bildhauer und Kunsterzieher am Goetheanum (Dornach Schweiz) Lehrer an der Freien Waldorfschule Heidenheim.

Künstlerische Kurse an vielen Pädagogischen Ausbildungsstätten.

Gründungslehrer an zwei Waldorfschulen mit dem Anliegen ein "Freies Bildungswesen" (Teil der "Sozialen Dreigliederung") konsequent vorzubereiten.

Vorträge über "Pädagogik als Kunst" und der Weiterentwicklung der Künste, mit dem Schwerpunkt Architektur und Plastik.

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